Wir haben neue Gruppennamen:
wir sind die Igel-Gruppe
und die Maulwurf-Gruppe

Der Tagesablauf in der Krippe

Die folgende Darstellung des Tagesablaufs in der Krippe soll die Struktur und die immer wiederkehrenden Rituale verdeutlichen, sind aber natürlich nur ungefähre Angaben. In der Pädagogik arbeitet man aus verständlichen Gründen nicht mit der Stoppuhr, sondern nach dem Bedarf der Kinder.

 

07:00 – 08:00 Uhr :  Ankommen der Kinder im gruppenübergreifenden Frühdienst

08:00 – 09:00 Uhr: Freispiel in den Gruppen und Frühstücksmöglichkeit

09:00 Uhr: Morgenkreis

09:15 – 11:15 Uhr: Freispiel, pädagogische Angebote, Gartenzeit

11:15 – 11:30 Uhr: Aufräumen und Tisch decken

11:30 – 12:00 Uhr: gemeinsames Mittagessen

12:00 – 12:30 Uhr: Zeit für Körperpflege und angeleitetes Ausziehen

12:30 – 14:00 Uhr: Mittagsschlaf / Mittagsruhe

14:30 Uhr: gemeinsame Brotzeit

15:00 – 16:00 Uhr: Freispiel, pädagogische Angebote, Gartenzeit

16:00 Uhr: die Einrichtung schließt

Mittagessensplan

Elternbeiträge
Kita-Jahr 2021/2022

Unsere Elternbeiträge orientieren sich an den aktuellen Gebühren der städtischen Kindertagesstätten der Stadt Augsburg.

Unsere Mindestbuchungszeit beträgt 4-5 Stunden pro Tag (Kernzeit), von 08:30 - 12:30 Uhr.

Eingewöhnung

Die ersten Schritte in die Kinderwelt ...

Um unser zukünftiges Kinderweltkind schon vor dem ersten Tag in der "Kinderwelt TONI Park" näher kennenlernen zu können, bekommen die Eltern bereits beim Aufnahmegespräch einen Fragebogen ausgeteilt. Der Fragebogen hilft den ErzieherInnen, die individuellen Interessen und Eigenschaften des Kindes näher kennen zu lernen.

Auch die anderen Kinder aus der Gruppe werden auf das neue Kind vorbereitet und aktiv in den Eingewöhnungsprozess mit eingebunden, denn auch für sie bedeutet ein neues Kind eine Veränderung.

Für die meisten Kinder bedeutet der Kindertagesstättenbesuch auch gleichzeitig die erste Trennung von den Eltern, die bis dato i.d.R. die wichtigsten Bezugspersonen für das Kind darstellten. Doch auch wenn Kinder schon erste Erfahrungen mit Trennungssituationen gesammelt haben, ist die Eingewöhnungsphase für alle Beteiligten, aber insbesondere für das Kind von besonderer Bedeutung. Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden des Kindes während der Kita-Zeit ist, dass das Kind die ErzieherInnen der Gruppe als Bezugspersonen akzeptiert, sich von ihnen trösten lässt und angstfrei mit allen Wünschen und Sorgen auf sie zukommt. Doch diese Entwicklung erfordert Zeit, Vertrauen, Einfühlungsvermögen und eine gute Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte und Eltern. Nur eine allmähliche Veränderung erlaubt es dem Kind sich aktiv mit der neuen Situation auseinanderzusetzen, wobei wir ihm behutsam und liebevoll zur Seite stehen wollen. Uns ist wichtig, dass sich die Eltern mit ihrem Kind zusammen Zeit nehmen und die Einrichtung „erobern“. Dadurch ist es sowohl dem Kind als auch dem Elternteil möglich, die Einrichtung, unsere Arbeitsweise und unseren Tagesablauf kennen zu lernen.

Damit der Übergang vom Elternhaus in unsere Einrichtung für das Kind eine positive Erfahrung wird, richten wir uns nach dem Eingewöhnungsmodell der Landeshauptstadt München. Dieses Modell sieht eine über mehrere Wochen dauernde Eingewöhnungsphase vor, in der das Kind, zunächst in Begleitung seiner gewohnten Bezugsperson (i.d.R. Mutter oder Vater) für zwei bis drei Stunden am Tagesablauf teilnimmt und Eindrücke und Erfahrungen in unserer Kita sammelt. Das Kind entscheidet selbst, ob es den Gruppenraum erforschen, an Spielangeboten teilnehmen oder lieber in der schützenden Nähe des begleitenden Elternteils bleiben möchte.

In den ersten Tagen wird das Kind auch weiterhin von Mutter oder Vater gewickelt oder bei Bedarf gefüttert, was der Erzieherin/dem Erzieher die Möglichkeit bietet, diese Interaktion zwischen Elternteil und Kind zu beobachten und erste Rückschlüsse auf Vorlieben, Gewohnheiten sowie auf Fähigkeiten des Kindes zu ziehen und diese mit den Eltern zu besprechen. An diesem Wissen kann die Erzieherin/derErzieher dann anknüpfen und dem Kind dementsprechende Angebote machen.

Wir wollen dem Kind Zeit lassen, behutsam und allmählich in die neue Situation hineinzuwachsen und die vielfältigen neuen Eindrücke zu verarbeiten. Auch wenn es für die Erwachsenen oft nur schwer auszuhalten ist: das Kind hat ein Recht auf Gefühle wie Schmerz und Trauer, darf diese ausleben und bekommt jede Unterstützung, um diese Gefühle auch wieder zu überwinden. Eine tägliche Information an die Eltern, wie ihr Kind die Eingewöhnungsphase meistert, ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

Auch die oftmals ambivalenten Gefühle der Eltern, werden in Gesprächen analysiert und aufgearbeitet, denn man darf nicht vergessen, dass diese erste „Trennung“ auch für die Eltern eine Stresssituation darstellen kann. In diesen Gesprächen werden alle Eindrücke täglich mit den Eltern reflektiert, um Unklarheiten oder Missverständnisse zu vermeiden und die Eltern in diesem Übergang ebenfalls zu unterstützen und zu stärken. Gleichzeitig werden mögliche Unsicherheiten abgebaut, gegenseitiges Vertrauen aufgebaut und damit die Basis für eine gelungene Zusammenarbeit geschaffen.

Eltern und ErzieherInnen haben dabei nochmals die Möglichkeit, sich über das Kind, mit seinen Besonderheiten und Gewohnheiten (z.B. Schlafbedürfnis, Wickeln, Essen) und den Gruppenalltag auszutauschen. Anschließend werden die nächsten Schritte vereinbart.

Während der ganzen Überganssituation beobachten wir das Kind genau und dokumentieren seine ersten Schritte in unserer Einrichtung.

Diese Beobachtungsergebnisse bilden dann in Absprache mit den Eltern die Grundlage für die Entscheidung über einen ersten Trennungsversuch. Zeigt das Kind Freude und Neugier für seine Umgebung und ist es mit der neuen Umgebung weitgehend vertraut, ist der Zeitpunkt gekommen, an den die Eltern ihr Kind für eine kurze Zeit von den ErzieherInnen betreuen lassen können (beim ersten Trennungsversuch nicht länger als 10 bis 30 Minuten). Für uns ist es selbstverständlich, dass jedes Kind von seinen Eltern so lange begleitet wird, bis es eine stabile Bindung zu den ErzieherInnen aufgebaut hat.

Pflege und Sauberkeitsentwicklung

Der Körperpflege wird jeden Tag genügend Zeit eingeräumt, da diese eine ideale Gelegenheit zu körperlicher Nähe und individueller Kontaktaufnahme bietet. So haben wir z.B. während des Wickelns die Möglichkeit, unsere Aufmerksamkeit möglichst ungeteilt dem Kind zukommen zu lassen, seine Bedürfnisse herauszufinden und darauf angemessen zu reagieren. Wir legen großen Wert darauf, dass wir Erwachsenen dem Kind erklären, was wir gerade tun und wie die Gegenstände, die wir dabei verwenden, heißen. Besonders die pflegerischen Routinen wie Wickeln oder An- und Ausziehen, sind bestens dazu geeignet, dem Kind ein Sprachvorbild zu geben. Denn Sprache wird von dem kleinen Kind dann am besten wahrgenommen, wenn sie mit individueller Zuwendung verknüpft ist. Pflege ist für uns Kommunikation und Kooperation. Bereits Babys können mit Blicken, Gesten, Lauten und Bewegungen ihre Gefühle ausdrücken und uns zeigen, ob sie mit unserem Handeln einverstanden sind.

Wenn immer möglich, lassen wir die Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitentscheiden, sei es bei der Auswahl der Windeln oder bei der Frage, ob sie lieber im Stehen oder im Liegen gewickelt werden wollen. Der Wickeltisch ist mit einer Treppe versehen, so dass die Kinder –je nach Alter- selbständig auf den Wickeltisch klettern können.

Um ein Gespür für seinen Körper sowie dessen Funktionen entwickeln zu können, ist es wichtig, dass das Kind nicht vorschnell in eine Sauberkeitserziehung gedrängt wird, zumal sich die Blasen- und Darmkontrolle durch Training ohnehin nicht beschleunigen lässt, sondern sich erst zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr entwickelt, nachdem das zentrale Nervensystem des Kindes einen bestimmten Reifegrad erreicht hat.

Unsere MitarbeiterInnen unterstützen jedes Kind in seiner individuellen Sauberkeitsentwicklung. Dieser Entwicklungsprozess wird von dem Kind erfolgreich bewältigt, wenn ihm genügend Zeit, Ruhe und Intimität gelassen wird. Auch hier zeigt sich, dass bei den meisten Kindern irgendwann der sog. „Nachahmungseffekt“ auftritt, d.h. sie eifern den größeren Kindern nach, die bereits selbständig die Toilette benutzen können. Lässt man den Kindern Zeit, „trocken zu werden“, wenn sie körperlich und psychisch dazu in der Lage sind, „erleiden sie auch keine „Rückfälle“, wie es häufig bei Kindern zu beobachten ist, die sich durch ein „Training“ gezwungen fühlten, sauber zu werden.